Kinet

Mittwoch – 28. Juni 2017

Meine Jahre scheinen sich zu verflüchtigen. Gerade 25 Jahre hinter mir und ich fühle mich als hätte ich ohne gelebt zu haben mein Leben hinter mir. Die Erschöpfung einer Zeit, die ich vielleicht noch nicht erkenne, aber gerne erkennen möchte. Geboren in weißen Laken, steige ich hinab aus dem Äther. Macht es mich menschlich oder übersteigt es den Geist, den ich versuche in Worte zu formen. Mit den Tagen, die vorrüberstreifen scheine ich zu verlieren woran ich gekoppelt bin. Die Verbindungen, die Bedeutung schaffen sind so flüchtig und reißen bei schnellem Hinsehen ein. Die Konzentration der Lebenslust hat sich verflüchtigt und ist eingepackt in verschmutzten Laken nun mehr auf der Flucht sich selbst zu verzehren. Der Hunger einer eigenen Generation, fernab eines Lebens einer richtigen Wirklichkeit und oder mehr noch dem Gefühl sich in etwas wiederzusehen. Die Erinnerung an Morgen plagt. Der Geist des noch nicht erlebten lässt Erinnern an die Taten vergangener Entitäten. Noch sind Gefühle da, die sich beschreiben lassen und sich fügen zu einem größeren übersteigenden Sein, dass sich in Realität übergibt. In kaskadierend weißem Pulver strömt der Drang sich zu manifestieren auf das Haupt und hinterlässt eine weiße Haube. Sich zu sträuben macht die Sicht nur noch weicher und Formen zur Masse. Aus dem Untergrund steigen die Kontraste, die den martialischen Bruch ins Grau wagen und Halt geben.

markisnothere

 

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