How to fill the void

Ich fühle mich leer. Diesen Satz wiederhole ich immer immer wieder vor Freunden. Vor Menschen, die ich kaum kenne.
Dabei sollte es nicht wiederkommen. Mein Therapeut meinte ich komme wahrscheinlich gut alleine klar.
Das ist wahrscheinlich auch so. Doch jetzt fühle ich diese Leere, weil…
Ja, warum eigentlich?
Die Idee, dass es mir schlecht geht hatte ich schon öfter und habe sie auch als Ausrede genutzt. Ich spüre dennoch gerade jetzt sehr stark in dieses Loch zu fallen und das ist nicht gut.
Es ist auch die Liebe, die es schwierig macht. Wahrscheinlich nicht nur die Liebe im romantischen Sinne, sondern auch die Liebe zu Menschen per se. Ich möchte kuscheln, habe ich geschrieben und meinte das auch so. Doch wenn es darauf ankommt, dann kann ich es nicht drauf ankommen lassen. Ich verziehe mich. Da sind konzept, die das Loch weiter wachsen lassen und mich von den Menschen entfernen lässt, die ich um mich herum trage. Ich sollte viele Menschen an mich heran lassen. Vielleicht an mir doktern lassen? Meinem kleinen Herzen, dass ich gerne klein bezeichne, weil es dann etwas hat, mit dem man behutsam umgehen muss, die Beachtung schenken, die es verdient.
Ich suche nach neuen Ablenkungen in romantischen Verzweigungen und weiß nicht so Recht, was das soll. Doch so weit geht mein Gedanke dann doch nicht. Es ist dann wie Netflix und Chill. Wobei das Chill ja dabei im Vordergrund steht. Die Substanz fehlt. Oder besser sie bröckelt an Ecken und Enden, die ich ohne Sehhilfe kaum erkennen kann. Diese verschwommene Masse da?
Klar, die hält auf jeden Fall, die macht noch sicher ein paar Jahre mit. Wenn dann nichts mehr da ist, dann kann man es auch ohne Brille sehen. Ich sehe es bröckeln.
Dennoch hab ich keinen Statiker. Ich bin kein Physiker, nur ein Mensch, der seinem Team im Weg steht ein ordentliches Haus zu bauen. Meistens sehr zerstreut. Kann man Leitungen auch aus Beton machen? Und muss das Dach wirklich oben drauf?
Wenn man ein Haus auf Sand baut, wirds sicher einstürzen.

Manchmal schaue ich dem ironischerweise dabei zu.

markisnothere

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One thought on “How to fill the void”

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