Live happy, die happy

I should be happy again.

Das ist es, was mir der englisch Teil sagt, den ich in den Universitäten und Gesprächen mit den großen Plänen gelernt habe. Doch ich bin nicht glücklich. Es lief mal besser. Und es kommt in Episoden. Ja, es war doch so viel besser.

Wenn es mir nicht gut geht, dann kann das auch sehr rapide gehen. Ich esse nicht. Ich trinke wenig. Im Grunde sagt mir mein Körper das Sterben an. Irgendetwas ist dann da, dass mich daran hindert.

Ich schiebe große Dramen vor mir her sagt mir mein Kopf, meine Freunden würden sowas sagen. Was hab ich mich schon zu beklagen. Such dir einen Therapeuten. Such dir Hilfe und das alles. Ja, ich versuche das immer. Vielleicht sollte es ein anderes Ding werden.

Und dann höre ich meinen Atem, wie er an mir vorbeizieht. Das fließende Geräusch, dass mir sagt dass es weiter geht, obwohl es innerlich aufgibt. Es muss weiter gehen ja? Ich bin 26, im Kopf schon 27, weil sich das dramatischer anhört mit Künstlern wie Kurt Cobain. Doch auch diese Menschen haben es zu was gerissen. Es wäre cooler, wenn ich sozialer wäre in all meiner Angst.

Doch daran liegt es ja vielleicht auch. Nein. Es ist pathologischer. Depression in ihrer Reinform zeigt sich wieder. Ich nehme besser meine Pillen wieder und verziehe mich nicht. So schwer kann es nicht sein. Ich atme, weil das noch geht. Ich esse, wenn es wirklich nicht so schwer wirkt. Kann da nicht etwas sein, dass mich aufrecht hält?

Es sollte alles und es müsste alles. Go with the flow of life. Das war mal mein Motto. Ich fühle diesen Flow nicht. Es harkt in mir. Wohin gehe ich. Mein Fluss hat einen Damm gebaut. Der Druck steigt und nachher überschwemmt und bringt er ein ganzes Dorf um, weil der See der sich bildet nicht natürlich ist.

Was tue ich nur?

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