Ursachen

Die Ursache sie kam schnell und ich wusste nicht warum. Dieses Ziel, dieser Krampf, es war alles zu viel. Nur eine Lösung, diesem Ding aus dem Weg zu gehen. Kannte nichts, wusste nichts, doch kalter Stahl wusste den Ausweg. Ob ich es je aus mir raus krieg, euch Menschen zu lieben. Bin ein Fuchs im Menschenpelz. Wieder gestelzt, wieder nicht zu sehen, was ich in euch sehen will. Will euch abschlachten, nein ich mach’s selbst mit diesem Beat, der mir ständig in den Ohren klebt. Komm schon, geh, geh dich wird keiner vermissen. Mich niemand liebt. Doch da stand sie nun. Ich das Messer in der Hand. Sie ganz unverwandt blieb im Regen meiner Lösung stehen. Ich war kaputt, da war nichts zu retten. Nichts zu machen, außer nach dem Tod zu betteln. Also fuhren wir weiter runter hieß es jetzt Depression. Hatte keinen Namen zuvor, nun schwebte ich auf der Diagnose. Wahrscheinlich, weil ich zögerte schreib ich diese Zeilen. Diese Meilen, die ich gehe, wieder eine dieser Pillen Dosen. Hey, ich verdanke euch, dass ich noch am Leben bin. Was hab ich euch schon gebracht außer verwirrter Konversation. Wozu braucht man mich schon. Der Künstler, der sich selbst zu malen versucht. Bekomme das alles nicht hin. Lerne, um des Lernens willen. Wohin soll der Kopf rennen, wenn er sich im Wartezimmer verliert. Letzte OP bevor die Bühne aufgeht. Der Vorhang aufzieht und wieder das alte Lied von verlorenen Chancen erklingt. Immer im Beat. Tock. Immer verliebt in den Tod. Tack. Bleibt’s zum Glück nur bei diesem kurzen Fick, beinahe aus dem Leben gekickt. Fuck. Mit dir gehe ich die Ehe noch ein. Doch warte noch ein paar Jahre, dann bin ich bereit mich dir zu geben. Mit der Zeit, die dann an uns allen verweilt. So ziehe ich Runden um Runden verlorener Kopf. Diese Dinge hier ergeben keinen Sinn mehr. Bin so verdammt verkopft. Der Schopf, an dem ich mich aufreißen will ist viel zu kurz geschnitten, doch so spüre ich frischen Wind. Hey, inneres Kind. Lass uns spazieren gehen. Dann zeige ich dir die Welt. Diese Welt, die dabei ist unterzugehen. Also wozu der Terz. Ich spüre den Schmerz, als die kleine Terz sich weiter in mein Herz zu graben droht. Der Melancholie, der schönste Reim von allen. Ein graues Rauschen vor diesem weiten Vorhang. Wann beginnt denn nun die Show. Ich habe mein Ticket bezahlt. Ja, man ich mache ja, ich beeile mich. Bin doch fast so weit. Ich atme nur kurz durch und dann startet der Dialog und auch die Aufmerksamkeit seit ihr mir schuldig ich warte noch ich, des Fuchses Sohn. Und womit beginnt der erste Akt? Mein ganzes Leben fühlt sich an wie ein Prolog, wie wär es einmal im arhythmischen Takt.

markisnothere

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