Dieses Morgen fühlt sich an wie Gestern

Nein, ich fühle das nicht. Ich muss das aber fühlen. Ich muss funktionieren. Das sagt mir jetzt jeder. Weil sonst gibts kein Geld. Und das ist wichtig oder? Immer diese Wertigkeit in Papierform. Oder nichtmal das. Nichtmal Papierform. Einfach nur worken um etwas zu sein, was ich niemals sein wollte. Wobei ich ja niemals irgendwas werden wollte, nachdem ich mich 2011 umgebracht gehabt hätte, wenn ich denn durchgezogen hätte. Hab ich aber nicht und deswegen dürft ihr das lesen.

Aber ich wache an manchen Morgen auf und hab schlichtweg keinen Plan was ich tun soll. Diese Regeln oder Anforderungen streichen an mir vorbei, wie der Wind, wenn ich einfach nur da sitze und jede Entscheidung ein klein wenig zu kompliziert für mich ist.

Das Gestern fühlt sich ebenso an wie das Heute und das Morgen. Wo waren wir. Was hat sich geändert? Hab ich irgendwas anders gemacht? Ich denke schon. Ich fühle mich heute klar. Heute ist relativ, weil dieser Blog vorgeplant ist. Aber man weiß schon, was gemeint ist hoffentlich.

Mein Leben sollte keine Liste von Dingen sein, die ich einfach nur abhaken will. Es sollte in mir reifen. Aber ich kann mir nicht merken, welche Saaten ich gestreut hab. Deswegen kommt es schon sehr willkürlich an mich herangetragen. Gedanken fahren Kreisverkehr hin und wieder. Genau wie diese Artikel.

Danke, dass du am Ball geblieben bist. Ich weiß zu schätzen, dass du meine Worte liest.

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