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Verfolgt von der Unlust

Womit beginnen, wenn es sinnlos und lustlos erscheint. Mein Kopf, dieses vermaledeite Anhängsel meines Körpers und Haus des Ichs, dass sich über den Körper versucht zu manifestieren schreit nach Genugtuung.

Wie soll er sie erfahren, wenn er sich auf der Stelle dreht. Meine Zähne schmerzen. Ich schmerze. Die Welt dreht sich. Ich soll wohin? Zur Uni? Nach Norwegen?

Ein ewiger Kreislauf und eine Verfolgungsjagd. Lerne dies. Lerne das. Programmieren macht Spaß. Ebenso wie in der Werkstatt zu arbeiten. Sozialität macht es kaputt. Da muss ich ja fragen und genau da haut mir mein Vater rein.

Mein Vater hat früher und arbeitet auch heute mit Metall. Ich würde gerne mehr mit Metall machen, aber bin komplett verwirrt, wenn ich auch nur etwas davon anfassen soll.

Eskapismus meintest du vor ein paar Tagen. Es ist schön so lange es dauert, aber ist nicht langanhaltend. Das stimmt. Aber es sind auch welche der schönsten Stunden, die man sich wünschen kann. Ich hätte gerne mehr davon. Nur wohin ich gerade will ist fraglich. Wohin will mein Geist?

Lernen? Arbeiten? Geld verdienen? Das sind gesellschaftliche Dinge, denen ich nachjage um was zu erreichen? Ich bin alleine, wenn ich arbeite. Ich möchte geliebt sein und die Wärme spüren. Ich lasse sie nicht zu, weil sie sich der Bewertung der Gesellschaft unterzieht.

In der offenen Gesellschaft darf ich nicht weich sein und zeigen, dass ich das brauche. Alleine mit dir geht das. Alleine mit dir bin ich weich und so verletzlich. An den restlichen Momenten zeigt sich das nicht.

Da muss ich hart sein und mit der Unlust hingeben. Der Härte und Kälte der Isolation innerhalb der Gesellschaft. Ich streife und bin nicht da. Ich will alleine sein heute. Ich kann einfach nicht da sein. Doch wo bin ich, wenn ich nicht da bin?

An welchem Ort befinde ich mich, wenn ich nicht bei den Aufgaben bin, die wichtig wären für mich. Vermeintlich wichtig wären für mich.

In einer Welt bestehend aus Minecraft, Anime und Onlinedating. Wobei sich hier auch zeigt, dass ich mehr und mehr zu Beziehungen neige. Dieses freie Dating fühlt sich nicht richtig an für mein Verständnis. Ich kann weder zwei Leute gleichzeitig daten noch iwas aufrecht erhalten. Aber ich denke das geht schon so in Ordnung.

Ich weiche aus. Ich weiche auf. Siehst du mich? Dort im Spiegellicht. Dein eigenes Gesicht. Von Unlust weich und voller Falten. Woran sollen wir uns halten, sollte es sich in uns spalten. Der Tod ereilt uns viel zu schnell. Von dunkel eilt das Tages Hell. Wieder erlebt und wieder erholt. Der Geist nicht ruht in Federn aus Gold.

Du verfolgst mich. Du siehst mich immer und ziehst mich zu dir. Ich will bei dir sein. Mein treuer Begleiter. Mich in dir verschmelzen und eins werden im Geiste. Der Zukunft ein Schnippchen schlagen und sich in Ruhe wähnen. Wir malen und schminken sie nach freiem Belieben. Wobei der Farbkasten dunkler wird. Das merken wir bald. Die Farben des Lichts sich in Dunkelheit mischen und schlussendlich im ewigen, reinen Schwarz verlieren.

Schwarzrot

Schwarzblau

Schwarzgelb

Schwarzlila

Schwarztürkis

Schwarzgrün

Noch sehen wir die Farben im tiefsten aller Schwarze. Doch auch das wird vergehen und wir erinnern und den süßen Farben, wenn es vor uns aufblinkt und nach mehr Aufmerksamkeit verlangt.

Schwarz Schwarz Schwarz Schwarz Schwarz Schwarz Schwarz Schwarz Schwarz Schwarz Schwarz Schwarz Schwarz Schwarz Schwarz Schwarz

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