Distinktikum

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Da wartet es wieder dieser Wille zum wollen
dieses müssen zum Rollen und ich warte geschwind
auf dass du mich nimmst und ich mich an dich bind
Fahrten nehmen schwung auf gerade da, ich spring auf
zischt die Luft durch mein Gemüt und stellt sich ein auf Nachtes’ Duft

Komplett verzerrt und wie von mannen wankel ich nun durch die Tannen
meiner eignen Illusion. Das ist kein Warten das ist schon Mohn.
Streife mich in vielen Farben zeichne bunte leuchtend Narben
von dir und dem per du ich frag mich ständig leise, was machst du?

Sag, kann ich selber auch noch denken oder muss ich mich alsmal verrenken
Liegt es an der Tyrannei meines Schädels Kuckucks Ei, dass gebrütet wird
schon täglich, halte es dann nicht mal für möglich selbst die eigne Brut zu brüten
denn der Kuckuck sagt ich soll mich hüten

Gefahren überall sie lauern nöcher, hole Pfeile aus dem Köcher
jedes Küken, dass dort springt an den nächsten Pfahl gepinnt
warm und feucht läuft es die Rinde und auch das ist noch gelinde
nehme Geist und meine Fackel und verbrenn mein Tabernakel

Dieser Wille zum Wollen wartet da mal wieder
ich steh auf, schlag in die Saiten neue Lieder

Ein leichter Hauch berührt meine Wangen


Entscheidungsnot, wenn es nicht genau klar ist, wohin man sich drehen soll am ganzen Tag. Ob man sich in die eine oder andere Richtung drehen soll. Alleine kann das nichts werden und die Anforderungen mögen sich selbst zerreden im eigenen Kopf. Am Ende etwas abgeflacht.

Euer markisnothere

(c)markisnothere

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