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Beschränken

Womit fange ich am besten an?

Es ist mal wieder 20.00 und ich habe die meisten Sachen, die ich erledigen wollte noch immer nicht erledigt. Zumindest ist das eine Wiederholung vom letzten „Ich“ Artikel, den ich hier verfasst habe. Vielleicht merkt man auch an der Frequenz meiner Gedichte, dass ich gerade irgendwas verarbeiten muss.

Klar ich schreibe gerne und auch viel, wenn ich denn mal Spaß dran gefunden habe. Sonst ist es eher ein müßiges Elend. Sollte doch mal Blut geleckt sein, so empfinde ich eine wahre Wonne daran mich in sprachlichen Ergüssen niederzulassen und auszubreiten. Da das in der Vergangenheit eher selten war, ist das gerade genau das Ventil, mit dem ich wunderbar prokrastinieren kann.

Wobei es nicht mal prokrastinieren im eigentlichen Sinne ist. Das verschieben auf morgen ist in den meisten Fällen nicht mal das Problem. Nur das kontinuierliche Fortführen einer Sache. Ich müsste mich beschränken, um nicht von zwanzig kleinen Dingen gleichzeitig gefressen zu werden… und dann der verpassten Zeit hinterher zu trauern.

Aaaaber ich meditiere. Das ist etwas Gutes. Und das auch schon seit einer ganzen Woche. Okaay.. Nicht ganz ne ganze Woche. Ich hatte zwei Tage an denen das nicht so gut funktioniert hat, wie davor. Die Zeit an der es passiert, ist zudem auch unterschiedlich geworden. Aber bin ich unzufrieden mit mir selbst. Sehr wahrscheinlich schon, sonst würde ich nicht davon schreiben.

Es ist aber auch zum „Mäusemelken“ (gibt’s sowas bei Lidl?). Ein jedes mal, wenn man nur ansatzweise versucht zu arbeiten am Wochenende kommt direkt das böse Internet und haut dir mit seinen unzähligen Versuchungen um die Ohren. Netflix, YouTube, Tutorials, Zeichnen, Shopping, Chatten, Instagram, Updates hier und da. Und dann bist du ja auch noch hier du liebes WordPress.

Ob ich süchtig bin? Wahrscheinlich nicht sonderlich viel mehr als der Otto um die Ecke. Oder Ottonin*, damit es politisch korrekt ist. Flachwitz. I know…
Farewell. Ich komme langsam zum Schluss. Heute war ein unproduktiver Tag, den ich auch nicht gerne vor anderen so zugeben möchte. Die Dinge, die auf meiner Liste standen. Oder warte. Es standen eigentlich kaum Dinge auf meiner Liste, also ist alles total fine. haha ^^. Ich kann recht froh sein. Ich habe nichts nicht geschafft, was auf meiner Liste stand, weil nichts auf meiner Liste für heute stand. Kein Indianerehrenwort mit mir selbst gebrochen. Check!

Gut, mit dem Gedanken kann ich wirklich wieder anfangen was anderes zu machen. Oooooder ich schreibe noch eine kleine Sache auf das Programm. Warum habe ich auch anderen von meinem Vorhaben erzählt. Brauche ich gesellschaftlichen Druck. Bäh. Okay. So versteht natürlich niemand, selbst du nicht wovon du sprichst. Also ich habe mir einen Auftrag gemacht, den ich unbedingt heute ausführen wollte, aber nicht gemacht habe, weil ich natürlich ein paar Folgen FullMetal Alchemist sehen musste und unzählige YouTube Videos. Dann hängen noch von der Uni Sachen in meinem Kopf, die ich schon hätte vor Monaten abgeben müssen. Naja, zumindest werde ich langsam fertig. Wenn nicht schnell, zumindest langsam.

Wann fange ich an richtig diszipliniert zu werden? Da steckt doch so viel Potenzial drin. Sagen zumindest die meisten von mir…

markisnothere

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