Stumm

Niemand kann mehr sterben
doch bringen wir uns um
langsam stetig nichts mehr bleibt
Letzendlich sind wir alle stumm

Den leuchtend Linien folgen in dem Takt
Der aus Zeit nur einen Teufelspakt
Gemacht hat sich auch der Versuch
Grinsend fallen Lug und Trug

Und dann diese Stille, ein mechanisch Ticken steht im Raum.
Farbig gleiß, fast blendend kaum. Genuss durch die geheime Sprache. Sammeln Phrasen Paare in der Arche unser eigen Horizont. Baden Barden, singen Songs von den Zeiten in den wir mehr waren. Mehr waren als den Zaren unser Leid gebaren. Blutig fahren durch die Haare, dann zu merken wer wir sind. Während Blut hinab den Abfluss rinnt. Gemeinschaft aus den langen Jahren, des kurzen Atem, um noch Schlag zu sammeln. Sind noch tausende in dunklen Farben. Sehen wir es weiter in der Ferne? Dieses Feuer schüren, das wohlig gerne. Umarmung fremd gar bitter teuer. Die Zukunft ein Biest. Ungeheuer kalte Fäden zieht der Wind und runter. Wir sterben leis im engsten Kreis unsres eigenen Takts. Die Stille zieht den feinen Strudel. Weiter. Weiter. Weiter.
Luftstoß. Licht am Ende. Ist es gut? Wahrscheinlich mies. Nehmen uns an die Hand. Ja, da klebt noch etwas Blut im Kies.

markisnothere

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