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Wand und Panik

Sitze da und fühl die Panik
Sie steigt an und weiß nicht wohin
Sie gehen soll, wieder ein Kick
Von Eltern tief dort in mir drin

Was sie sagen hat trifft zu tief
Fühlt sich an als häng ich schief. Zu sagen,
hey du schaffst das alles mach dir keine Sorgen
Ich mach sie mir, denk stets ans Morgen
Und dem morgen danach, frag nicht nach
Bin verdammt in diesem Kopf zu wohnen
Der mich manchmal schon um den Verstand zu bringen
Scheint nicht weit.

Meine Therapie geht an das Eingemachte
Wie ich lachte, als ich über versteckten Frust
meines Vaters Trost er nie gefunden hat in sich
Ich lachte weiter und sitze hier sinniere und schreibe
Wieder Blog. Nach gefühlten Jahren
Frage mahnend warum ich nicht sein kann wie ihr
Wenn die Wand sich aufbaut weiß ich schon
Ich ernte nichts als Lug und Hohn
Du kannst das nicht und das schon recht nicht
Merkste selbst der Versuch ne und mach dicht
Was sagst du, du hast die Hoffnung nicht gefressen?
Weißt du noch damals? Du ganz klein da mit dem Messer
Willst du das nochmal? Dann zück den Mut und schreib dich ein
Schreib dich ein und sehe zu, dass das Geld rankommt und zwar
Im Nu. Einen großen Haufen, damit alle staunen und deine Depression
Nicht im geringsten mehr hat was zu Zweifeln
Kein Schaufeln, nein, einfach Wandern, wie durch die Eifel
Und jetzt? Schreibst weiter, immer weiter zu
Dieses Papier ist geduldig, da nie endend wollend
Diesem Dämon eine Instanz nun zollend gehst du weiter und zweifelst weiter
Der Zweifel ist dein eisern Schwert
Du schmiedest stark und verlierst dein Herz
Sagtest einst du wolltest das nicht mehr
Nur noch sehen, dass du bei dir bleibst und den Rest vergisst
Wie trist. Diese Welt doch ist mit all ihren Formen
Ich denke nicht mehr an das hier ich denke an das Morgen.

Hallo Panik wo bist du?
Ich schreibe noch jetzt antworte mir
Hey, ich meine dich
Ja, ich vergess dich nicht

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