Weltfeind

Ein Gedicht von 2015 – Angefressen von meiner damaligen Situation schrieb ich diesen Text von innerer Wut und Trauer zerfressen.

Weltfeind

Allein macht sich zum Weltfeind.
Denk! Und vernichtest. Mach! Und baust.
Egal wie viel Scheiße es weint;
hilft nur, dass du vertraust

Mit Fissuren stehen bleiben
Finden der Wege aus Dunkelheit
Wohin sie mich treiben
Ich tue mir nicht leid

Rhythmus frisst seine Opfer lebendig
ebenso wie der Schädel angewachsen bleibt
Du kannst vergessen, lässt stehen beständig
Unverständnis säumt deine Säulen aus Zeit

So schnürt es den Atem
Und feistet nach Halt
mein unsagbar traurig
und einsames Kalt


 

Dieses Gedicht ist von 2015. Durch ständige Auf und Abs entstehen solche Texte, die schwer beladen sind von einer undurchdringlichen Trauer. Über die genauen Umständen gebe ich keine Auskunft, da sie dem Gedicht möglicherweise eure Interpretation rauben. Würde mich freuen, wenn ihr kommentiert, schreibt und mir eure Meinung mitteilt.

Euer markisnothere

 

 

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