Wartezeit verkürzen

Wie lange dauert es, bis das Ende erreicht wird? Diese endlosen Vergablungen und der Suche, dieser schier endlosen Suche durch das Dickicht. Wo soll man das finden, wenn nicht… hier… irgendwo. Solange man dran glauben kann, ist das doch nicht schlecht, oder?
Oder cheaten, faken sich durch auf der nächsten Spur einfach rechts vorbeiziehen? Wäre schön. Doch wie viel geht verloren? Ist jeder Weg nicht wertvoll? Und was weiß man schon über die Wege, die dort liegen. Zukunftsfragen, die sich jeder mal stellt. Ob high oder frei von all dem Zwang, der täglich aufgetischt wird. Was soll das schon heißen, sich in eine Rolle zwängen zu lassen. Wir sind nicht frei. Sind wir gar nicht. In der Gefangenschaft lässt es sich gut leben, ja sehr wohlig sogar. Wie weit Freiheit dieser Entscheidung reicht entscheidet man nur selbst. Wer jemals ohne Einschränkung leben durfte weiß, dass der Kopf das eigene Gefängnis beherbergt und nur wartet diese Freiheiten mit einer Mauer aus ‘nee, das geht so nicht’ und ‘sicherer wär das schon, oder?’ zu einzukesseln.
Dann Wartezeit verkürzen und dem nächsten Aufruf folgen? “Was, klar doch so heiße ich.” Aufstehen und den nächsten Zug nehmen. Wohin weiß ich nicht. “Doch bis ich erwachsen sterbe, will ich lieber als Kind gelebt haben.” Denkt man mal. Zumindest für eine kurze Zeit. Diese Zeit der beschränkten Freiheit, die auf den Boden der schönsten in sich eingekehrten Ruhe Einkunft findet steht da und lächelt zu.
Es geht weiter. Immer zu. Wohin entscheiden wir. Du. Ich. Und es.

markisnothere

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