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Depression und Kreativität – Ein paar Fragen

Dieses mal wird es etwas persönlicher.
Schrieb ich am 15. 6. 2018
Ich schreibe diesen Beitrag weiter am 17.7.2018.

Wie soll man kreativ sein, wenn man in ein Loch fällt?

Gute Frage. Und langsam bekomme ich eine Antwort darauf. Einfach machen. Sagt sich leicht. Aber was ist, wenn ich meinen Arsch nicht hochbekomme? Mag fies sein, aber es wird erst ein neuer Horizont (kitschiger Vergleich) erscheinen, wenn man auch anfängt zu schaffen. Deshalb. Menschen, die sich gerne durch ihre Arbeit ausdrücken. Hört nicht auf das zu tun, was euch erfüllt. Es darf auch richtig „schlecht“ werden. Doch hört nicht auf. Dafür ist das Leben vielleicht zu kurz.

Die weiße Wand steht vor mir und ich kann nicht beginnen?

Male, schreibe, brenne, schneide ein erstes Ding hinein. Denk nicht zu lange nach. Es kommt vom ersten Schritt der zweite und ehe man es sich versieht ist man auch schon dabei zu laufen und möglicherweise im Flow. Keine Garantie. Und man darf damit verschwenderisch sein. Es hilft nichts sich in den Details zu verlieren. Manche Dinge ergeben erst am Ende oder zwischendrin richtig Sinn. Manchmal auch gar nicht. Alles fine.

Ich bin nicht kreativ, aber sehe diese tollen Künstler, die alle so begabt sind?

Weißt du, wie die so „toll“ geworden sind? Sie haben nicht aufgehört das zu tun, was ihnen Spaß macht. Sie schreiben, schaffen, malen, bildhauern und kleben ohne aufzugeben. Sie machen weiter und werden dadurch besser. Denn sie haben so viele „falsche“ Wege gegangen, dass sie genau wissen, was sie zu welchen Situationen machen können und müssen nicht mehr lange nachdenken. Es ist wie Fahrrad fahren oder skaten. Es brennt sich ein und wird zur „Second Nature“. Augen zeichnen? Kein Ding. Zeichne 5000 von den Dingern und du wirst merken, dass du Augen im Nu und ohne nachzudenken zeichnen kannst. Wenn du googlen willst, schau mal nach „Iteratives Zeichnen“.

Warum glaubst du, kannst du gut Tipps geben?

Ganz ehrlich. So richtig weiß ich es nicht. Ich habe nur eine Meinung dazu, wie man sich selbst aus der Misere holen kann und nicht aufgibt. Ich bin schon so oft in mir selbst auf die Fresse gefallen, dass ich langsam keinen Bock mehr habe und deshalb nicht mehr aufgeben möchte. Deshalb mache ich weiter und möchte meine Gedanken zu dem Thema an andere weitergeben. Auch, wenn dieser Blog von fast niemandem gelesen wird. So freut es mich, wenn ich zwei drei Menschen erreiche.

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markisnothere

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