Schönheit der Nacht

Ich habe mich verliebt. Nicht heute. Schon vor langer Zeit. In die Dunkelheit der Nacht. In die Ruhe vor dem Morgen. Da ist etwas das mich fasziniert und mich magisch anzieht. Wenn niemand auf den Straßen wandelt fühle ich mich seltsam wohl.

Die Stadt leuchtet aus sich heraus. Künstlich schön und flackernd ergreifend. Ich kann mir nicht helfen, aber ich brauche diese Momente fernab von allem, dass mir etwas abverlangt.

Wenn ich so darüber nachdenke ist es vielleicht ein billiger Deprivations-Tank. Ich steige in die Ruhe ein und meine Gedanken beginnen den Wettlauf mit der Zeit. Wer zuerst anhält um vergessen zu werden entscheidet manchmal nur die Spiegelung einer Leuchtreklame. Das zitternde Öl. Die zart besaitete Luft. Getränkt noch leicht vom Tag vor ihr und reiner als ihr Vorgänger.

Der Kontrast zeigt, welche Art von Eleganz verborgen bleibt in großen Gebäuden. In den dunklen Gassen, die fade beleuchtet ein unheimliches Gefühl abwerfen und zur Phantasterei einladen.

Ich schreibe, frage, lache, laufe in der Nacht. Sie ist das soziale Schwert, dass sich voller Freude in meine Wangen rammt. Ein blutiges Lachen, dass verschmirrt. Und direkt vergisst.

Die Nacht kann so viel sein. Der beste Freund des kleinen Menschen, der den Weg nach Hause sucht. Der schlimmste Feind, findet die Nacht vorher heim. Das Unbekannte, Mysteriöse liegt in ihr begraben. Möchte Grabschänder für sie sein und die schönsten Schätze bergen aus dem Ungewiss.

Gute Nacht.

markisnothere

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